Yoga

                                                              

Für mich ist Yoga eine Methode, mein Schaffen im Leben und das Leben selbst aus mir heraus entstehen zu lassen. 

Yoga als innerer Zustand

„Wenn die fünf Sinne mit dem Denken zur Ruhe kommen und auch der Geist still steht, das nennen wir die höchste Stufe. Diese ruhige Beherrschung der Sinne, darunter versteht man yoga."   Katha-Up. 800 - 200 v. Chr.

„yogas citta-vrtti-nirodhah“    Patanjali, 200 n. Chr.

Yoga als körperliche Praxis

Der körperliche Hatha Yoga ist erst viel später, ca. 1500 n. Chr., aus dem Tantrismus entstanden. Die Körperstellungen (asanas) reinigen und verjüngen den Körper. Die Absicht besteht darin, die Lebensenergie (prana) in Fluss zu bringen, sie zu bündeln und zu lenken. Atmungsübungen (pranayama) schulen den gezielten Einsatz von Energie. Das schafft wahre Kraft. Der dritte wichtige Aspekt ist die Meditation (dhyana). Im Sitz kommt die/der Übende zur Ruhe und entwickelt Bewusstsein. Ist ein Mensch „im Fluss“, gewinnt er in hohem Mass an Lebensqualität. Da die Anforderungen im Leben ständig wechseln, ist es unumgänglich regelmässig und konstant zu üben (abhyasa). Über die körperliche Ertüchtigung und Ausrichtung wird der Geist ruhig und koordiniert. Die Übungspraxis führt von aussen (Körper) nach innen (Geist, Bewusstsein, Selbst).